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Etwa
60 km außerhalb der Bezirkshauptstadt liegt der Bezirk
Amphoe Sai Yok. Die Landschaft dort
ist ausgesprochen reich an Bergen und Dschungel. Sai Yok hat neben
üppiger Natur auch eine Ruine der 700 Jahre alten Khmer-Stadt
Muang Sing vorzuweisen.
Viele
Resort Hotels, Hausboote und Golfplätze
stehen dem Naturliebhaber dort zur Verfügung.
Wie man dort hin kommt
Besucher
können nach Sai Yok mit dem Motorrad,
Bus oder Zug
gelangen. Der Zug hat bei der Nam Tok Station
seinen letzten Stopp. Diese befindet sich nahe dem nur 2 km entfernten
Sai Yok Noi Wasserfall.
[ Busfahrplan ]
[ Zugfahrplan ]
.: Attraktionen
in Sai Yok:.
Sai Yok Noi Wasserfall
Dieser
Wasserfall ist ca. 60 km von Kanchanaburi Stadt
entfernt. Er liegt am Highway 323 nach Sangkhlaburi.
Einst befand sich der Wasserfall entlang der Strecke der Todesbahn.
Heute jedoch endet die Strecke etwa 2 km vorher an der Nam
Tok Station. Von dort aus ist es ein Katzensprung zum Sai
Yok Noi Wasserfall. Besonders eindrucksvoll zeigt er sich während
der Regenzeit von Juli bis Oktober.
Eintrittspreis: freier
Eintritt
Anreise: eigenes Fahrzeug, Bus,
Zug, Reisebüro
Sai Yok Yai Wasserfall
Der
Sai Yok Yai Wasserfall ist Teil des Sai
Yok Nationalparks. Dieser Wasserfall ist ca. 100 km von Kanchanaburi
Stadt entfernt und liegt am Highway 323. Er ist bekannt
für seine idyllische Schönheit, die bereits King Rama
V zu schätzen wusste. Die Herrlichkeit dieses Wasserfalls wird
in vielen älteren Thaisongs besungen. Der Wasserfall ergießt sich
in den Kwai Noi River.
Eintrittspreis: 400 Baht >> Sai Yok Nationalpark
Anreise: eigenes Fahrzeug, Bus,
Reisebüro
Muang Sing Historical Park
Die Ruinen dieser etwa 700 Jahre alten Khmer-Stadt, stammen von
der einst westlichsten Hauptstadt des Khmer-Königreichs. Muang
Sing (Löwenstadt) und Prasat Muang Sing - eine antike
Stadt und sein Denkmal - werden auf das 13. und 14. Jahrhundert
datiert. Die Architektur der Stadt weist auf den Bayon-Stil hin
und lässt auf regen Handel und Beziehungen zwischen Muang Sing
und dem Khmer Königreich während der Regierungsperiode König
Jayavarmans VII (1177 - 1237 A.D.) zurückführen. Heute
sind noch vier Tempelruinen und eine Ausstellungshalle der einsitgen Königsstadt vorhanden. Dort
werden u. a. antiken Buddhastatuen verschiedenster Stile ausgestellt.
Öffnungszeiten:
täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittpreis: 40 Baht pro Person +
Fahrzeug
Fahrrad: 10 Baht - Motorrad:
20 Baht - Auto: 30 Baht
Anreise: eigenes Fahrzeug, Bus,
Zug, Reisebüro
Zug: an der Thakilen Station aussteigen
Hellfire Pass
Der
Hellfire Pass war während des 2. Weltkriegs Teil der Todesbahn.
Er ist ein 73 m langer und 25 m tiefer Bergeinschnitt, der durch
Kriegsgefange größtenteils von Hand (mit Hammer und
Meisel) geschlagen wurde. Sie starteten mit diesem Einschnitt im
April 1943 und beendeten ihre Arbeit am Hellfire Pass drei Monate später.
Ein weiterer Einschnitt von 450 m Länge und 8 m Tiefe war zu
bewältigen. Die Kriegsgefangenen waren gezwungen täglich
18 Stunden und mehr zu arbeiten. Selbst nachts wurde gearbeitet.
Dann wurden die Arbeiten mit Karbidlampen, Bambuslagerfeuer und
Diesellampen beleuchtet. Das flackernde Licht und die Schatten der
hageren Kriegsgefangenen, die sich durch diese Lampen an den Wänden
des Einschnitts schaurig zeigten, führte letztendlich zu dem
heutigen Namen Hellfire Pass.
Nur
wenige Maschinen waren für die Einschnitte verfügbar.
Der größte Teil der Arbeit wurde von Hand erledigt. Dazu
standen Hammer, Meisel und Stahlbohrer zur Verfügung. Noch
heute kann man am Hellfire Pass abgebrochene Bohrer oder anderes
Werkzeug in den Bergeinschnitten stecken sehen. Im Juli 1943 wurde der Hellfire
Pass fertiggestellt. Mindestens 63 Männer wurden während
der Konstruktion dieses Passes zu Tode geprügelt. Der Großteil
der Gefangenen starb an Hunger, Ruhr und Cholera. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte in den Kriegsgräbern von Don-Rak und Chong-Kai
Eintrittspreis: freier
Eintritt
Anreise: eigenes Fahrzeug, Bus,
Reisebüro
Hellfire Pass Memorial Museum
Das
Hellfire Pass Memorial Museum liegt etwa 80 km nordwestlich von
Kanchanaburi am Highway 323. Es zeigt sehr eindrucksvoll, wie und
unter welchen Bedingungen Kriegsgefangene am nahe gelegenen Hellfire
Pass während des 2. Weltkrieges zu arbeiten hatten. Dieses
Museum wird von der australischen Regierung unterstützt, da
viele der Kriegsgefangenen Australier waren. Jedoch mussten dort
auch Engländer, Holländer und Amerikaner die Zwangsarbeit
verrichten. Ein 4- bis 5-stündiger Fußweg führt
von dort aus entlang einer Teilstrecke der damaligen Todesbahn.
Eintrittspreis: freier
Eintritt
Anreise: eigenes Fahrzeug, Bus,
Reisebüro
www.dva.gov.au
- offizielle Webseite des Department of
Veterans' Affairs, Australien
Kra Sae Höhle
Die kleine Höhle liegt nahe der Tham
Krasae Eisenbahnstation. Während des 2. Weltkriegs wurde
diese Höhle, in der sich heute eine Buddhastatue befindet,
als Krankenversorgungsstation genutzt. Von dort aus startet eine
der schönsten Passagen, die die Todesbahn
auf seinem Weg nach Kanchanaburi zurücklegt - entlang des Kra
Sae Viadukt.
Eintrittspreis: freier
Eintritt
Anreise: eigenes Fahrzeug, Zug,
Reisebüro
Lawa Höhle
75 km entfernt von
Kanchanaburi Stadt liegt die Lawa Höhle in etwa
50 m entfernt vom Ufer des Kwai Noi Fluss. Sie ist eine der größten
Höhle dieser Gegend. Die Stalaktiten und Stalagmiten im
Inneren der Tropfsteinhöhle sind faszinierend und atemberaubend
zugleich. Die Anreise zu dieser Höhle ist jedoch nicht ganz einfach. Boote können gemietet werden, um vom Pak Saeng
Pier dort hin zu gelangen. Der Zugang auf dem Landweg ist weitaus schwieriger. Man muss weiter südlich eine Brücke überqueren und einem Erdweg zur Höhle folgen.
Eintrittspreis: freier
Eintritt
Anreise: eigenes Fahrzeug, Boot
Tiger Tempel
Wat Pha Luang Ta Bua - bestens bekannt
durch Fernsehdokumentationen als Tiger Tempel
liegt er ca. 40 km außerhalb der Stadt am Highway 323. Der
Tiger Tempel ist eine Art Tierheim für wilde Tiere, der sich
zur Aufgabe gemacht hat, sich um diese Tiere zu kümmern und
sie zu pflegen. Neben den Tigern, die
auch gestreichelt werden können, leben dort heute auch Wildschweine,
Rehe, Antilopen, Wasserbüffel, Pfaue, Pferde, Affen
und andere Tiere. Viele dieser Tiere haben ihre Jungen dort zur
Welt gebracht. Auch die Tiger haben bereits Nachwuchs dort geboren.
Die Tiger sind in Käfigen untergebracht und werden stundenweise freigelassen.
Achtung: In letzter Zeit wird von Touristen immer häufiger im Internet berichtet, dass sie beobachtet wurde wie Mitarbeiter des Tiger Tempels und der Abt selbst Tiere geschlagen hätte. Auch macht dieser Tempel mehr und mehr den Eindruck einer profitorientierte Institution, um aus dem Elend der Tiere eine gewinnbringende Sache zu machen.
Inzwischen wurde von der Britischen Organisation Care for the Wild International (CWI) ein Bericht veröffentlicht, der diese Vermutungen bestätigt und ausreichend belegt.
Dieser Bericht kann hier nachgelesen werden.
Wir raten deshalb von einem Besuch des Tiger Temples dringend ab und fordern die Besucher Kanchanaburis auf den Tempel zu boykottieren.
Eintrittspreis: 600 THB
Anreise: eigenes Fahrzeug, Reisebüro
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